Ständig Bauchweh und Krämpfe

Reizdarm & Bauchschmerzen

Bauchschmerzen / Krämpfe

Das Reizdarmsyndrom verursacht oft auch heftige Bauchschmerzen. Sie können diffus, stechend oder krampfartig sein. Häufig treten sie nach dem Essen auf. Lesen Sie hier, was Sie über die Beschwerden wissen sollten und erfahren Sie, wie sie die Bauchschmerzen lindern können.

Bauchschmerzen & Reizdarm: Zusammenhänge

Die meisten Reizdarm-Patienten leiden nicht nur unter Stuhlveränderungen wie Durchfall oder Verstopfung, sondern auch unter Bauchschmerzen und schmerzhaften Krämpfen. Diese können sich auf unterschiedliche Art und Weise äußern, zum Beispiel als:

  • Brennende Dauerschmerzen
  • Krampfartige Schmerzen
  • Stechende Schmerzen
  • Dumpfe Schmerzen

Heute weiß man, dass bei Betroffenen eine Überempfindlichkeit des Darms (und anderer Bauchorgane) vorliegt. Der medizinische Fachbegriff lautet „viszerale Hypersensibilität“. Das hat zur Folge, dass Reizdarm-Patienten mechanische oder chemische Reize im Darm stärker wahrnehmen als Gesunde. Steigender Druck im Darm oder reizende Stoffe aus der Nahrung werden somit schneller als störend oder schmerzhaft empfinden.

Hinzu kommt, dass oft eine gesteigerte Gasbildung im Darm besteht. Dann dehnt sich die Darmwand und die Muskulatur zieht sich zusammen.

Wichtig: Wichtig:

Ständige Bauchschmerzen können vielfältige Ursachen haben. Sie können zum Beispiel auch bei entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn) oder Endometriose (Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut bei Frauen) auftreten. Daher ist es wichtig, dass ein Arzt andere Ursachen für die Beschwerden ausschließt. Mehr zur Diagnose

Bauchschmerzen & Krämpfe bei Reizdarm:
Diese Tipps können helfen

Die besten Tipps bei Bauchschmerzen und Krämpfen infolge des Reizdarmsyndroms haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Wärme tut jetzt gut!
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Wärme tut jetzt gut!

Egal, ob Wärmflasche, Körnerkissen oder ein Kartoffelwickel – bei Bauchschmerzen und Krämpfen tut Wärme einfach gut. Aber nicht nur das: Sie entspannt außerdem die Muskeln und entkrampft so den Bauch. Auch ein warmer Kamillentee kann wohltuende Effekte haben.

Krampflösende Mittel
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Krampflösende Mittel

Wenn Wärme alleine nicht hilft, können krampflösende Mittel – sogenannte Spasmolytika – zum Einsatz kommen. Zu den empfohlenen Wirkstoffen zählen Butylscopolamin und Pfefferminzöl. Sie bewirken, dass sich die Muskulatur im Darm entspannt. Abgeraten wird dagegen von „klassischen“ Schmerzmitteln wie Paracetamol oder Acetylsalicylsäure – sie sollen nicht zur Behandlung von Reizdarm-Beschwerden angewendet werden.

Gut zu wissen: Krampflösende Mittel wirken bei akuten Beschwerden, aber sie haben eine begrenzte Wirkdauer. Bei Reizdarm-Patienten ist es allerdings oft nur eine Frage der Zeit, wann die Bauchkrämpfe wiederkommen.

Des Weiteren können bei Bauchschmerzen oder Krämpfen infolge eines Reizdarmsyndroms lösliche Ballaststoffe oder bestimmte Probiotika eingesetzt werden.

Alflorex<sup>&reg;</sup>: Zur diätetischen Behandlung bei Reizdarmsyndrom
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Alflorex®: Zur diätetischen Behandlung bei Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom zeigt sich in der Regel mit anhaltenden Bauchbeschwerden, die mit Veränderungen des Stuhlgangs einhergehen. Viele der gängigen Behandlungsmaßnahmen wirken nur gegen einzelne Symptome. Alflorex® bietet hier einen wichtigen Vorteil. Denn es kann alle typischen Beschwerden bei Reizdarmsyndrom lindern.

  • Egal ob Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen, Verstopfung oder Blähbauch – Alflorex® kann alle typischen Beschwerden bei Reizdarmsyndrom lindern.
  • Alflorex® enthält den einzigartigen Bakterienstamm Bifidobacterium infantis 35624®, der auch in der deutschen S3-Leitlinie1 zur Behandlung des Reizdarmsyndroms namentlich erwähnt wird*.
  • Alflorex® ist gut verträglich.
  • Eine Kapsel täglich reicht aus.
Gut zu wissen:Gut zu wissen:

Alflorex® ist das einzige Präparat in Europa, das den Bakterienstamm Bifidobacterium infantis 35624® enthält. In den USA, Kanada und Europa wird dieses spezielle Bifidobakterium seit fast 10 Jahren mit großem Erfolg angewendet. In den USA ist es mittlerweile das meistempfohlene probiotische Bakterium bei Reizdarmsyndrom.**

Weitere Informationen zum Produkt

1Layer P et. al.; S3-Leitlinie zur Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Reizdarmsyndroms. Z Gastroenterol 2011; 49:237-293 (In Überarbeitung).
*Evidenzgrad B bei RDS Schmerz/Bläh-Typ.
**Williams M., et al. Probiotics as Therapy in Gastroenterology : a study of physicians opinions and recommendations. J Clin Gastroenterol. 2010 October; 44(9): 631-636.

Atemübungen
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Atemübungen

Atmen Sie, wie die meisten Menschen, meist sehr flach ein und aus, sodass sich lediglich der Brustkorb leicht hebt und senkt? Dann versuchen Sie, mehrmals täglich, ein paar Mal ganz bewusst tief in den Bauch einzuatmen und dann langsam auszuatmen. Achten Sie dabei darauf, dass sich der Bauch beim Einatmen anhebt und schön rund wird und beim Ausatmen wieder abflacht. Diese sogenannte Bauchatmung hat (im Gegensatz zur Brustatmung) den Vorteil, dass sie entspannend wirkt und die Verdauung durch eine sanfte Massage der Eingeweide fördert.

Wann zum Arzt?
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Wann zum Arzt?

Ständige Bauchschmerzen können vielfältige Ursachen haben. Daher sollte im Zweifel ein Arzt die Ursache der Beschwerden abklären. Das gilt insbesondere dann, wenn die Symptome sehr heftig sind oder sich trotz entsprechender Behandlung nicht bessern. Unklare Krankheitszeichen wie Fieber, Blut im Stuhl oder ungewollter Gewichtsverlust sollten immer rasch von einem Arzt abgeklärt werden.

Steckt wirklich das Reizdarmsyndrom hinter den Bauchschmerzen, kann der Arzt Sie zu weiteren Therapiemaßnahmen beraten. Bei chronischen, schwer behandelbaren Bauchschmerzen können in bestimmten Fällen sehr niedrig dosierte Antidepressiva verordnet werden, die ebenfalls über eine schmerzlindernde Wirkung verfügen.

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Reizdarmsyndrom – die wichtigsten Empfehlungen | Deutsches Ärzteblatt | Jg. 108 | Heft 44 | 4. November 2011

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