Ständig Blähungen

Reizdarm & Blähungen

Blähungen

Dass der Mensch pupst, ist völlig normal. Doch wenn die Blähungen – medizinisch auch Flatulenz genannt – sehr stark sind und häufig auftreten, ist das vielen nicht nur peinlich. Die ständigen Beschwerden können zur echten Belastung werden. Zumal eine vermehrte Gasbildung im Darm auch dazu führen kann, dass sich der Bauch regelrecht aufbläht – und das kann ziemlich schmerzhaft sein.

Blähungen & Reizdarm: Zusammenhänge

Die meisten Reizdarm-Patienten leiden nicht nur unter Stuhlveränderungen wie Durchfall oder Verstopfung, sondern auch unter erheblichen Beschwerden, die mit einer erhöhten Gasbildung im Darm zusammenhängen. Diese können sich äußern als:

  • Blähungen (Flatulenz): Der Abgang von Gasen über den After ist eine ganz normale Sache. 10 bis 20 Pupse pro Tag liegen im Normbereich. Wenn die „Darmwinde“ allerdings sehr ausgeprägt sind und gehäuft auftreten, werden sie für viele zum Problem.
  • Blähbauch (Meteorismus): Die Betroffenen fühlen sich regelrecht aufgetrieben, der Bauch ist oft sichtbar aufgebläht und spannt. Manche Patienten berichten, dass sie abends zwei Kleidergrößen mehr haben als morgens.

Die Beschwerden sind vielen nicht nur sehr unangenehm, sondern oft auch ziemlich schmerzhaft. Die Art und Menge der Darmgase, die im Verdauungstrakt entstehen hängt unter anderem von der Zusammensetzung der Darmflora ab. Eine günstige Beeinflussung der Darmflora durch ausgewählte Probiotika hilft daher oft gegen die Beschwerden.*

Gut zu wissen: Gut zu wissen:

Wenn durch eine geeignete Behandlung Durchfall und Verstopfung gelindert werden, gehen meist auch die Blähungen zurück.

Wichtig: Eine vermehrte Gasentwicklung im Darm mit unangenehmen Blähungen kann vielfältige Ursachen haben. Sie kann zum Beispiel infolge einer Laktose- oder Fruktoseunverträglichkeit auftreten oder auf eine bakterielle Fehlbesiedlung zurückgehen. Daher ist es wichtig, dass ein Arzt andere Ursachen für die Beschwerden ausschließt. Mehr zur Diagnose

Reizdarm & Blähungen:
Diese Tipps können helfen

Die besten Tipps bei Blähungen infolge des Reizdarmsyndroms haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Kamille, Kümmel, Fenchel
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Kamille, Kümmel, Fenchel

Bei Blähungen tut oft ein warmer Tee gut, der beruhigend auf Magen und Darm wirkt und die Verdauung fördert. Die klassischen Heilpflanzen gegen unangenehme Gasansammlungen im Darm sind Kamille, Kümmel und Fenchel. Es gibt fertige Teemischungen im Handel oder Sie lassen sich in der Apotheke eine Teemischung zusammenstellen. Probieren Sie es einfach einmal aus!

Entschäumer bei Blähungen
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Entschäumer bei Blähungen

Neben pflanzlichen Hausmitteln können bei Blähungen auch sogenannte Entschäumer (z. B. Simeticon) lindernd wirken. Sie zerstören die Schaumblasen im Darm, in denen die blähenden Gase eingeschlossen sind – diese können dann entweichen.

Außerdem können bei Blähungen, die speziell infolge des Reizdarmsyndroms auftreten, auch geeignete Probiotika Abhilfe schaffen. Denn wie man heute weiß, liegt bei Betroffenen eine gestörte Darmflora vor – und das ist oft eine Ursache für die vermehrte Entstehung von Verdauungsgasen. Ausgewählte Probiotika bringen die Darmflora wieder ins Gleichgewicht und können auf diese Weise die Beschwerden lindern.

Alflorex<sup>&reg;</sup>: Zur diätetischen Behandlung bei Reizdarmsyndrom
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Alflorex®: Zur diätetischen Behandlung bei Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom zeigt sich in der Regel mit anhaltenden Bauchbeschwerden, die mit Veränderungen des Stuhlgangs einhergehen. Viele der gängigen Behandlungsmaßnahmen wirken nur gegen einzelne Symptome. Alflorex® bietet hier einen wichtigen Vorteil. Denn es kann alle typischen Beschwerden bei Reizdarmsyndrom lindern.

  • Egal ob Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen, Verstopfung oder Blähbauch – Alflorex® kann alle typischen Beschwerden bei Reizdarmsyndrom lindern.
  • Alflorex® enthält den einzigartigen Bakterienstamm Bifidobacterium infantis 35624®, der auch in der deutschen S3-Leitlinie1 zur Behandlung des Reizdarmsyndroms namentlich erwähnt wird*.
  • Alflorex® ist gut verträglich.
  • Eine Kapsel täglich reicht aus.
Gut zu wissen:Gut zu wissen:

Alflorex® ist das einzige Präparat in Europa, das den Bakterienstamm Bifidobacterium infantis 35624® enthält. In den USA, Kanada und Europa wird dieses spezielle Bifidobakterium seit fast 10 Jahren mit großem Erfolg angewendet. In den USA ist es mittlerweile das meistempfohlene probiotische Bakterium bei Reizdarmsyndrom.**

Weitere Informationen zum Produkt

1Layer P et. al.; S3-Leitlinie zur Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Reizdarmsyndroms. Z Gastroenterol 2011; 49:237-293 (In Überarbeitung).
*Evidenzgrad B bei RDS Schmerz/Bläh-Typ.
**Williams M., et al. Probiotics as Therapy in Gastroenterology : a study of physicians opinions and recommendations. J Clin Gastroenterol. 2010 October; 44(9): 631-636.

Leichte Bewegung
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Leichte Bewegung

Auch ein kleiner Spaziergang kann bei Blähungen gut tun. Denn sanfte Bewegung regt die Verdauung an und kann dazu beitragen, dass weniger Darmgase entstehen.

Extra-Tipp: Probieren Sie doch einmal eine Bauchmassage aus – sanfte kreisende Bewegungen (im Uhrzeigersinn) über dem Bauch können ebenfalls wohltuende Effekte haben.

LOW-FODMAP
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LOW-FODMAP

Offenbar profitieren viele Reizdarm-Patienten von einer FODMAP-armen Ernährung – insbesondere, wenn Blähungen die Hauptbeschwerden sind. FODMAPs sind spezielle Zucker (Kohlenhydrate) und mehrwertige Alkohole, die in vielen Nahrungsmitteln enthalten sind. Das Problem, das diese Inhaltsstoffe bergen: Sie können nicht vollständig durch die Darmwand ins Blut aufgenommen werden und gelangen deshalb in den Dickdarm, wo sie von Bakterien vergärt (fermentiert) werden. Dabei entstehen Gase, die zu Blähungen führen können. Außerdem wirken diese Zucker im Darm osmotisch. Das bedeutet, dass sie Wasser in den Darm ziehen, und so zu einer Reizung des Darms und zu Durchfall führen können.

Gut zu wissen:Gut zu wissen:

Lebensmittel mit vielen FODMAPs sind oftmals auch sehr ballaststoffreich. Aus diesem Grund kann der Verzicht auf diese Lebensmittel bei Patienten, die unter Verstopfung leiden, das Problem sogar verstärken.

Wann zum Arzt?
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Wann zum Arzt?

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Verstopfung tatsächlich eine Folge des Reizdarmsyndroms ist, sollten Sie den Rat eines Arztes einholen. Denn Darmträgheit und Verstopfung können zum Beispiel auch durch die Einnahme bestimmter Medikamente ausgelöst werden oder im Rahmen einer Schilddrüsenunterfunktion auftreten.

Wichtig: Fieber, Blut im Stuhl und ein starker ungewollter Gewichtsverlust zählen zu den Alarmzeichen und erfordern eine rasche ärztliche Abklärung.

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